Verlegte Hausgeburt, ambulant

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Papillon
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Verlegte Hausgeburt, ambulant

Beitragvon Papillon » Do 24. Okt 2019, 09:21

Hallo ihr Lieben, ich reiche meinen Geburtsbericht nach :blush: er ist von 2014 :pfeif: :D

28. Januar, mein Kleiner ist jetzt genau 5 Tage alt... Er liegt gerade friedlich neben mir und schläft. Jetzt hat die Mama mal Zeit, den Geburtsbericht zu schreiben ;)

Am Dienstag, 14. Januar, hatte ich wieder einen Vorsorgetermin bei meiner Hausgeburtshebamme, da war ich gerade in der 38. SSW (bei 37+3). Das Köpfchen war noch nicht im Becken und es schaute eher nicht so aus, als wenn mein Baby sich bald auf den Weg machen würde. M.-L. (die Hebamme) meinte, dass es wahrscheinlich so um den ET (2.2.) kommen würde, ich solle noch nicht warten ;) Also gut, zwei Wochen haben wir also noch. Ich war total relaxed und wollte in der Zeit die restlichen Vorbereitungen für die Hausgeburt treffen... das meiste war allerdings schon vorbereitet. Der Geburtspool stand bereit, ein Haken steckte in der Decke fürs Tuch zum Dranhängen usw. Oh, das war alles so aufregend und spannend! Ich hab mich so auf die Geburt gefreut :)
Eine Woche später, in der Nacht von Montag auf Dienstag, hatte ich immer mal wieder Schmerzen im Unterleib und bin davon auch aufgewacht. Das war keine so erholsame Nacht. Ich als Erstgebärende hatte natürlich keine Ahnung, wie sich Wehen anfühlen... ich war so unbedarft :p Irgendwann hab ich dann überlegt, der Schmerz kommt immer wieder in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, hm, das werden schon sowas die Wehen sein. Vielleicht Senkwehen? Die Woche davor hatte ich immer mit meinem Baby gesprochen „Du darfst jetzt dein Köpflein ins Becken senken, runter mit dir“. Ich hab mich erstmal gefreut, dass es vorangeht. Am nächsten Morgen, am 21. Januar, war M.-L. wieder zum Hausbesuch da und hat das auch bestätigt, dass es sich wohl um Senkwehen handelt. Das Köpfchen war etwas weiter nach unten gerutscht, aber es fehlte noch einiges. Der Muttermund war noch verschlossen.
Den ganzen Tag über hatte ich immer mal wieder Wehen, die aber kaum stärker waren als Regelschmerzen. Dazu muss ich vielleicht sagen, dass ich auch kaum starke Regelschmerzen hab ;) Also, alles im erträglichen Bereich :) Allerdings wurden sie gegen Abend schmerzhafter und so ab 11 Uhr musste ich mit Veratmen und Tönen anfangen. Generell gings mir eher schlecht. Die ganze Schwangerschaft hindurch hab ich unter Übelkeit und Erbrechen gelitten (Hyperemesis), und obwohl ich zu dem Zeitpunkt Vomex und Zofran genommen hab, kams ab und zu wieder hoch. So auch an dem Abend das Abendessen. Meine Stimmung ist nach dem Erbrechen immer im Keller, mir war so übel, dann die Wehen... und am nächsten Morgen hatte ich einen Termin für ein Gespräch um 9 Uhr. Ich wollte also eigentlich nur noch schlafen, damit ich am nächsten Morgen wieder fit war. Ich hab beschlossen, im Wohnzimmer auf der Couch zu schlafen, damit ich meinen Freund nicht störe, der ja am nächsten Tag auch wieder zur Arbeit musste. Naja, schlafen ist gut, daraus wurde nicht so viel. Die Wehen kamen im 5-10 Minutentakt (oder auch mal länger, ich hab nur ab und zu auf die Uhr geschaut, aber ich hab kein Protokoll geführt ;) ), ich bin andauernd aufs Klo gerannt (Durchfall) und musste mich ständig übergeben, 8 oder 9 Mal. Irgendwann war ich dann total frustriert. Wie lange dauern denn diese blöden Senkwehen? Hören die gar nicht mehr wieder auf?! Und vor allen Dingen, wie soll ich denn morgen den Termin wahrnehmen, ich kann doch nicht unterm Gespräch immer wieder herumstöhnen, wenn grad eine Wehe kommt?! Irgendwann um 6 oder 7 Uhr morgens hab ich dann beschlossen, dass es vielleicht besser wäre, den Termin abzusagen und stattdessen die Hebamme zu rufen. Und mein Freund soll bitteschön auch zu Hause bleiben, den brauch ich! Gute Entscheidung :D M.-L. ist dann um 10 Uhr gekommen... ich war 2-3 cm eröffnet! Juhu, die Geburt geht los! Hach, war das eine gute Nachricht, mir gings gleich viel besser und ich hab mich so gefreut. Etwas früher vielleicht als erwartet, ich war ja erst bei 38+3, aber das machte mir gar nichts, mein Baby kommt! Die Hebamme ist erstmal wieder gefahren und mein Freund hat angefangen, alles aufzubauen... den Pool aufpumpen, Wasser reinfüllen, den Boden und die Couch abdecken, alles Unnötige wegräumen. Ich konnte die Wehen noch gut alleine verarbeiten. Gegen 12 Uhr hab ich mich dann mal in die Badewanne gelegt, um ein bisschen zu entspannen (im Haus meiner Schwiegereltern nebenan, wir haben selbst keine Badewanne). Ich meinte zu meinem Freund, dass ich jetzt ungefähr 12 Stunden Wehen hab und dass es bisher eigentlich gar nicht so schlimm ist. Wenn ich die Geburtsberichte von anderen gelesen hab, hab ich mir immer gedacht, wie man das nur aushält, so lange Wehen zu haben. Aber ich hab die Wehenpausen unterschätzt, die sind Gold wert :) Ich hab jede einzelne Wehenpause genossen.
Um 1 Uhr war M.-L. dann nochmal da und ist etwa eine Stunde später wieder gefahren. Sie wollte erst gegen 8 Uhr wiederkommen oder, wenn ich das Gefühl habe, dass ich sie brauche, soll ich einfach anrufen und dann würde sie früher kommen.
Ach ja, während ich in der Badewanne war, lief das Wasser zum Geburtspool und mein Freund hat nicht aufgepasst. Als wir wiederkamen, war der Pool fast am Überlaufen und das Wasser viel zu kalt! :o Also musste das Wasser wieder abgelassen werden und dann heißes Wasser nachgefüllt werden... naja, ich fands eher lustig, und es war ja auch nicht mein Job, ich war nur am Wehen verarbeiten ;)
So langsam aber sicher nahmen die Wehen an Intensität zu und ich brauchte meinen Freund für jede Wehe. Er hat brav immer meine Hand gehalten. Um 4 Uhr waren die Wehen schon recht schmerzhaft und ich wollte gerne, dass die Hebamme da ist, ich wollte nicht mehr so gern alleine sein. Also ist M.-L. gekommen und ab dann geblieben. Die Wehen hab ich in verschiedenen Positionen verarbeitet, vor der Couch kniend, auf dem Pezziball am Tuch, im Geburtspool, stehend, auf dem Klo... jetzt so im Nachhinein (die Erinnerung an den Schmerz ist schon am Verblassen) empfinde ich das alles als sehr schön. Es war eine schöne Stimmung. Wir hatten zwar keine Kerzen und keine Musik (ich hatte eine playlist erstellt, aber mir war nicht nach Musik), aber das brauchte ich gar nicht. Ich kann das gar nicht so in Worte fassen, aber ich bin sehr froh, dass ich mich für die Hausgeburt entschieden hatte und wir in diesem intimen Rahmen die Geburt erleben durften.
Während der gesamten Zeit hab ich kaum getrunken und fast nichts gegessen... eine Mandel und 2 Bissen Torron. Und weil ich die ganze Nacht über gekotzt hatte, hatte ich wohl recht Mundgeruch :p Das geht natürlich gar nicht! Ich glaub, ich war ungefähr 6 cm eröffnet, als ich dann im Bad erstmal meine Zähne geputzt hab :D
Aber ganz so entspannt war ich dann eigentlich nimmer... abends waren die Wehen soo schmerzhaft und hab jedes Mal ziemlich laut getönt! Ich bin keine leise Gebärende, hab das ganze Haus zusammengeschrieen ;) Ich versteh nicht, wie manche bei der Geburt leise sein können :D
Irgendwie ging es aber nicht so richtig voran. Ich hatte auch immer noch lange Abstände zwischen den Wehen, immer noch 5-10 Minuten. Und je länger sich das Ganze hinzog, desto frustrierter wurde ich wieder. Ich konnte in dem Moment sehr gut verstehen, warum sich Frauen für eine PDA entscheiden und ich hätte zu dem Zeitpunkt auch nichts dagegen gehabt ;) M.-L. meinte dann irgendwann, dass ich wohl eine leichte Wehenschwäche hab. Ich war bei 7-8 cm und es drückte nach unten, aber irgendwie zu wenig, es ging so langsam voran. Ich glaub, das war so gegen 8 Uhr. Sie wollte dann bis 10 Uhr warten und schauen, wie es sich bis dahin entwickelt. Waaah, das sind ganze zwei Stunden, wie soll ich diese Schmerzen nur so lange aushalten?! Irgendwie hab ichs aber geschafft, die Zeit ist vorübergegangen, ich wurde nochmal untersucht... 9 cm. Dann haben wir überlegt, was wir machen können. Entweder, wir eröffnen die Fruchtblase und hoffen, dass die Wehen dadurch stärker werden. Oder wir fahren ins Krankenhaus... und dort werden sie wahrscheinlich auch die Fruchtblase eröffnen und wahrscheinlich einen Wehentropf anhängen. Ich war recht fertig und unmotiviert, ich wollte was gegen die Schmerzen und der Gedanke an ein Krankenhaus erschien mir so toll in dem Moment :p Dabei hatte ich zuvor immer Angst davor, ins Krankenhaus zu gehen. Ich hab mich dann aber doch dafür entschieden, es zu Hause zu versuchen (und war auch total stolz auf mich, das so entschieden zu haben). Dann hat M.-L. mich nochmal untersucht, bevor sie die Fruchtblase öffnen wollte... während einer Wehe war ich bei 9 cm, in der Wehenpause eher bei 8-9cm. Und dann wollte sie doch nichts riskieren und meinte, es ist besser, wenn wir ins Krankenhaus fahren. Also hab ich mich angezogen, wir haben die Kliniktasche geschnappt und sind mit zwei Autos ins Krankenhaus gefahren. Während der 15-minütigen Fahrt hatte ich zwei Wehen.
Dort angekommen hat uns die Hebamme gleich empfangen,. Wir sind in ein Kreißsaalzimmer gegangen und schon kam die nächste Wehe... Ich schrei das Krankenhaus zusammen und die Hebamme steht ganz ruhig neben mir „Gut machst du das, ganz toll“ lool Ich muss dazu sagen, dass ich nicht wirklich geschrieen hab, sondern schon eher tief getönt hab, aber halt seeeehr laut. :p Und ich hab gleich meinen Wunsch nach etwas gegen die Schmerzen geäußert, ich wollte einfach nimmer. Auch wenn ich fast ganz eröffnet war, so lange kann es ja nicht mehr dauern. Aber der Gedanke daran, dass die Wehen eigentlich zu schwach sind und wir richtig gute, starke Wehen brauchen und ich eventuell an den Wehentropf komme und dann tun sie noch mehr weh... autsch!
Dann kam gleich der Arzt, Zugang legen, Blut abnehmen, wie ist Ihr Name, Geburtsdatum etc. …. Kann ich jetzt bitte endlich was gegen die Schmerzen haben?!! Es wurde zunächst noch die Fruchtblase eröffnet, dann hab ich Buscop*n und noch irgendwas bekommen, hab ich vergessen... und es lief auch nicht wirklich viel, ein paar ml, dann wurde es wieder ausgestellt, weil die Presswehen anfingen. War also mehr ein Placebo, aber das war mir recht, ich wollte ein Placebo. ;)
Um 23:20 Uhr hab ich mal auf die Uhr geschaut... hm, ob wir das heute noch schaffen? Der 22.1. wäre ja ein cooles Geburtsdatum! Gegen halb 12 fingen die Presswehen an... oh, das war toll! Der Schmerz war weg, ich hab die Wehen fast gar nicht gespürt... was natürlich nicht so gut war, weil ich mir unsicher war, wann ich mitpressen sollte und wann die Wehe vorbei war. Die Hebamme hat mich ein wenig angefeuert... eigentlich wollte ich nie zum Pressen angeleitet werden, aber in dem Moment hört man dann doch irgendwie drauf. Es war schon recht anstrengend! Und es war total interessant zu bemerken, wie das Köpfchen immer ein Stückchen weiter rutscht. Ich hatte mir den Durchtritt durch den Geburtskanal irgendwie schmerzhafter vorgestellt, war es aber nicht! Ich hatte auch keine Angst, und so im Nachhinein würd ich fast sagen, dass das die Phase war, die am meisten Spaß gemacht hat. Übrigens wurde ich dann noch an den Wehentropf gehängt.
Für die Pressphase hab ich auf dem Bett gekniet, zur Kopfkante hin, die in aufrechter Position war (kann man sich das ungefähr vorstellen?). Zwischendurch hab ich ein paar Mal getastet und konnte das Köpfchen spüren. Der Kopf war dann recht lang so halb geboren und ich musste mich richtig anstrengen!
Und dann war es geschafft! Plötzlich lag da so ein kleines, blutbeschmiertes Menschlein zwischen meinen Beinen und hat mich mit seinen süßen Augen angeschaut „Hallo Baby, hallo mein Baby, da bist du ja, du bist ja wirklich ein Junge, oh bist du hübsch“ Ich war total geflasht, Endorphine pur! Ich hab ihn dann gleich auf meinen Arm genommen. War das ein toller Moment! Die Hebamme hat geholfen, ihn aus der Nabelschnur zu befreien (er war ein bisschen eingewickelt), damit ich ihn besser nehmen kann. Interessanterweise kam bei der Geburt die Plazenta gleich hinterher, also, Kopf, Kind, Plazenta, in einem Rutsch. Die Nabelschnur war auch recht schnell auspulsiert...
Wie spät war es eigentlich? 00:17 Uhr :) Mein Baby wollte also unbedingt am 23.1. geboren werden ;), den 22. haben wir nicht mehr geschafft.
Ich hab mich erstmal hingelegt, mein Baby im Arm gehalten, die Nabelschnur wurde durchtrennt... „Was sollen wir mit deinen Socken machen? Möchtest du die behalten oder schmeißen wir die gleich weg?“ Die waren blutdurchtränkt... die Hebamme hatte mich noch gefragt, ob ich sie nicht lieber ausziehen möchte ;) Hihi, lustig, an was für Details man sich erinnert ;)
Dann hatten wir ein wenig Zeit zu dritt zum Kennenlernen, zum ersten Stillen.
Später bin ich dann genäht worden... mein Damm war wohl recht stramm und fest, da ist nichts gerissen (und deswegen war der Durchtritt auch so schwer), aber an den Schamlippen und der Klitoris :o Das Nähen war aber nicht schlimm.
In der Zwischenzeit wurde mein Baby gemessen und gewogen: 51 cm lang, KU 34 cm, 2970 g. Einen Namen hat er auch: Yaron Luis :)
Wir hatten uns entschieden, ambulant ins Krankenhaus zu gehen, deswegen wurde der Kleine noch vom Kinderarzt untersucht. Ich bin duschen gegangen, und nachdem wir den Papierkram auch geregelt haben, sind wir dann gegen 4 Uhr nachts nach Hause gefahren.
Eigentlich wollte ich ja gerne eine Wassergeburt haben. Und eigentlich wollte ich zu Hause entbinden. Aber ich muss sagen, dass ich einfach total zufrieden mit meinem Geburtserlebnis bin und überhaupt nichts bedauere. Der M.-L. tat es sehr leid, dass es zu Hause nicht geklappt hat. Sie hatte einfach Bedenken, dass mir die Kraft ausgeht... und wenn sie die Fruchtblase eröffnet und es geht nicht voran und wir müssen während der Pressphase ins Krankenhaus fahren, das wär einfach nicht so toll gewesen. Deswegen ist sie da auf Nummer sicher gegangen. Aber für mich ist das total in Ordnung so, wie es gelaufen ist! Ich hatte wohl zu viele schlechte Geschichten über Krankenhausgeburten gelesen und war dem Krankenhaus gegenüber negativ eingestellt. Aber als wir dann dort waren, war es echt super, die Ärzte waren sehr nett und ich hatte dort auch eine ganz liebe Hebamme! Ich bin auch sehr dankbar, dass wir danach gleich nach Hause fahren konnten und ich die Zeit mit meinem kleinen Schatz zu Hause genießen kann. M.-L. kommt jeden Tag vorbei und schaut nach dem Kleinen und nach mir... ich fühl mich bei ihr sehr gut aufgehoben! Überhaupt bin ich froh, so eine tolle Hebamme zu haben, sie ist so gelassen und positiv!


So, jetzt hab ich viel geschrieben :o Und mir fällt auch erstmal nichts ein, was ich vergessen haben könnte, deswegen hör ich am besten sofort auf, bevor mir doch wieder was einfällt und ich noch mehr schreibe :p

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Re: Verlegte Hausgeburt, ambulant

Beitragvon babsi2011 » Do 24. Okt 2019, 10:37

Schön, dass du so positiv im KH behandelt wurdest und dich wohlgefühlt hast :rosabrille:
Das ist doch das Wichtigste bei einer Geburt, die Unterstützung zu bekommen, die man braucht!
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SaTe
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Re: Verlegte Hausgeburt, ambulant

Beitragvon SaTe » Do 24. Okt 2019, 16:18

:herzen: :rainbow: :rosabrille:
Danke für deinen Bericht. Es ist wirklich toll zu lesen, an wie viele Details du dich erinnerst. Und dass du im Reinen mit der Geburt und dem Verlauf bist ist großartig. Wie schön, dass du im KH die Betreuung gefunden hast die du brauchtest.
Grüße von SaTe

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Re: Verlegte Hausgeburt, ambulant

Beitragvon Papillon » So 27. Okt 2019, 07:41

Dankeschön ihr Lieben! Im Nachhinein betrachtet (gerade nach der zweiten Geburt, die dann eine Hausgeburt wurde) sehe ich natürlich schon einiges, was besser hätte laufen können. Zum Beispiel hab ich meinen Beckenboden nach der 1. Geburt viel länger gespürt, wahrscheinlich aufgrund des angeleiteten Pressens. Es gab auch einen Kommentar in Richtung "jetzt sollte es langsam kommen" (wegen der Herztöne oder was weiß ich). Das hab ich nur am Rande mitbekommen und kann mich nicht genau daran erinnern. Ich hab halt die Wehen wirklich kaum gespürt und hab richtig stark pressen müssen. Kind Nr. 2 kam dann quasi ohne Anstrengung hinausgegleitet und meinem Beckenboden ging es auch viel besser :)
Aber ja, ich bin auch froh, dass ich auf liebe Menschen gestoßen bin und es positiv geendet hat. Wir sind ja gegen 10 Uhr abends rein ins KH, viertel nach 12 kam der Kleine und 4 Uhr morgens waren wir schon wieder auf dem Heimweg. Dieser Moment, in dem ich mein erstes Kind im Arm vom Auto ins Haus trage, der war ganz besonders :hearts:


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